25.05.2017

Book Review: Rogue One - Eine Star Wars Story

Während der finstere Schatten des Imperiums auf immer weitere Teile der Galaxis fällt, machen beunruhigende Gerüchte die Runde. Die Rebellion hat Kenntnis von einer finsteren Verschwörung des Imperiums, die das alleinige Ziel verfolgt, sämtliche Welten des Universums zu unterjochen. Weit vom Imperium beherrschten Raum nähert sich der Bau einer Raumstation von unvorstellbarer Zerstörungskraft angeblich zusehends seiner Fertigstellung – und das Schicksal des Universums liegt allein in den Händen einer Rebellengruppe …



  • Meine Meinung 

Rogue One erzählt die Geschichte der jungen Jyn Erso und den Bau des berühmten Todessterns. Doch in welcher Beziehung stehen diese Beiden? Ganz einfach erklärt: Jyn Ersos Vater war einer der Ingenieure dieser alles zerstörenden Waffe. Angesiedelt zwischen den Episoden 3 und 4 in denen die Rebellion versucht an die Pläne des ''Planetenkillers'' zu gelangen. Welche Gefahren, Verbündete und Feinde sich Jyn Erso stellen muss und wie es letztendlich ausgehen wird erzählt Rogue One.

Da es sich hier um den Roman zum Film handelt, kann man davon ausgehen, das einige Momente detaillierter beleuchtet werden als im Film auf der großen Leinwand. Da ich aber (noch) nicht den Film gesehen habe kann ich nur meinen Eindruck und meine Meinung zum Buch schreiben und sie somit nicht vergleichen kann. Dennoch hat mir das Gelesene gefallen und ich konnte mich auch in die Storyline hineinversetzten, besonders Jyn hat mir gefallen. Sie ist nicht die typische Star Was Heldin. Besonders interessant fand ich ihre Hintergrundgeschichte und wie sie versucht sich durchzukämpfen und ihr Vertrauen nicht leichtfertig verschenkt. Ebenso wie sie sind auch die anderen aufgeführten Charakter die genauso wie sie einen Teil der Geschichte und ihre Erzählung ausmachen. Cassian Andor, Chirrut Imwe, Baze Malbus, Bodhi Rook auf der Seite der Rebellion bzw der Allianz und Oson Krennic, Tarkin und nicht zu vergessen Darth Vader auf der Seite des Imperiums, die je nach Erzählperspektiven ihre Sicht der Dinge, Reaktionen, Gefühle und Handlungen beschreiben. Hilfreich um einige Aspekte zu verstehen und näher zu beleuchten sind die eingeschobenen ergänzenden Daten, in Form kurzer Mails.

Man bekommt die Gefühle und Gedanken der Hauptfiguren hautnah mit und diese zählen für mich zu den Stärken dieses Buches, genauso wie die etwas aufreibenden Momente in denen die Figuren um ihr Leben bangen und kämpfen müssen. Trotz der bedrückenden Stimmung die im Buch überwiegen, schleicht sich hin und wieder ein Lichtblick ein, der zwar sehr klein dennoch greifbar bzw lesbar ist und dem Ganzen eine gewisse Dramatik verleit, die im Film sicherlich besser rüber kommt als hier, dennoch finde ich es interessant zu lesen, wie es die Rebellen überhaupt geschafft haben die Pläne des Todessterns in die Hände zu bekommen und unter welchen Umständen.

Auch wenn die Charakterbeschreibungen eher dürftig ausfallen und nahezu nicht vorhanden sind und somit eine gewisse Bindung fehlt, die man bei Figuren in Büchern, vorausgesetzt man mag sie, herstellt, ist es ein spannender Roman, welche die Lücke zwischen Die Rache der Sith und Eine neue Hoffung füllt und einen Einblick auch auf Seiten des Imperiums und den Todessterns gibt. Ein gutes Buch um in die Welt fernab der eigentlichen Star Wars Handlung abzutauchen und für jeden eingefleischten Star Was Fan ein muss. 


Titel: Rogue One
Reihe: Eine Star Wars Story
Ausgabe: Paperback
Erschienen: 22.05.2017
Autor: Alexander Freed
Seiten: 448
ISBN: 978-3-7645-3179-9
Verlag: penhaligon verlag

Vielen Dank an den Penhaligon Verlag für die Bereitsellung eines Rezensionsexemplares

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