Book Review: Der Marsianer

14.05.2017

Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden: Als einer der ersten Menschen in der Geschichte der Raumfahrt betritt er den Mars. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes ...


  • Meine Meinung 

Der Marsianer war vor nicht allzu langer Zeit, das Thema, ob es wegen des Kinofilms war oder aber auch das Buch. Ich habe mich also dazu entschlossen es auch endlich einmal zu lesen und was soll ich sagen, diese Entscheidung bereue ich keines Falls, denn es hat mich so sehr mitgerissen wie ich es nie erwartet hätte. So erwarten den Leser ein Überlebenskampf der besonderen Art. 

In der Marsianer geht es um den Astronauten Mark Watney, der gemeinsam mit seiner Crew auf den Mars die Mission Ares 3 antritt. Doch an Sol 6 (Marstage) durchkreuzt ein Sandsturm ihr Vorhaben und er wird von den übrigen Mitgliedern getrennt. Diese machen sich in der Annahme, dass Watney diesen Sturm nicht überlebt haben konnte auf die Heimreise zur Erde. Doch es soll alles ganz anders kommen, denn Mark überlebt und muss fortan darum kämpfen.

Ihr sehr ein Buch, dass nicht nur von der Storyline her schon einiges Versprich sondern auch mit dem Protagonisten selbst einiges her macht. Düster, dramatisch und einstweilen auch sehr hoffnungslos. Dennoch schafft es Mark in jeder Situation ein gewissen Humor zu bewahren und sogar Zuversicht hegt, das Beste aus seiner misslichen Lage herauszuholen, sei es in Form von schlechten Serien oder Disco Musik. So steckt Mark selbst den Leser in diesen nicht ganz sonnigen Momenten mit seinem Optimismus an und das macht ihn für mich zu einer sehr sympatischen Figur.

Trotz seiner über 500 Seiten lässt sich das Buch sehr flüssig, angenehm und vor allem spannend lesen. Die Handlung wird aus zwei Sichten erzählt. So lesen wir einmal Marks Erlebnisse, die er in Form eines Tagebuches bzw. Logbuches führt. Dort lässt er den Leser sein Wissen über Botanik zukommen (ja,ein Botaniker auf dem Mars!) und seine Versuche sich zu versorgen und eine Plantage anzulegen. Zudem beschreibt er sehr ausführlich die Gegebenheiten und manchmal war es für mich sehr viel an Information, was aber keineswegs uninteressant war. Der andere Part übernimmt die NASA. Sie versucht fieberhaft ihren Mann auf dem roten Planeten zu kontaktieren und somit sein überleben zu garantieren, helfen Mark Watney wo sie nur können und tun alles um ihn heil und unversehrt wieder nach Hause zu bringen, genauso wie seine Crew Ares 3, die zunächst jedoch nicht wissen, das ihr Freund überlebt hat. Ebenso wir auch Mark sind auch sie sehr gut beschrieben und obwohl es sich um Buchcharkater handeln sehr menschlich erscheinen und rüberkommen und irgendwie ans Herz wachsen. 

Der Marsianer, ein sehr nervenaufreibendes Science Fiction Abenteuer, das man unbedingt lesen muss! Ein gestrandeter Astronaut der trotz dieser aussichtslosen Situation Humor beweist und ein Team das zusammenhält und alles versucht, ihr verlorenes Mitglied zu retten, ob es gelingen wird, nun das müsst ihr schon selbst lesen. Für mich ein absolut gelungenes Buch, das definitiv in jedes Bücherregal gehört.




Titel: Der Marsianer
Reihe:
Ausgabe: Paperback
Erschienen: 13.03.2014
Autor: Andy Weir
Seiten: 512
ISBN: 978-3453315839
Verlag: heyne verlag
Bewertung: ★★★★★

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