09 April 2017

Book Review: Star Wars Nachspiel - Lebensschuld

Nachdem der zweite Todesstern zerstört worden ist, befindet sich das Galaktische Imperium weiterhin vollkommen im Chaos. In dieser Situation wollen Han Solo und Chewie den Heimatplaneten der Wookiees, Kashyyyk, zurückerobern. Doch sie geraten in eine Falle und nur Han Solo gelingt es zu entkommen. Nun setzt er alles daran, die Wookiees zu retten und das Imperium endgültig von den feindlichen Mächten zu befreien ...


achtung folgeband, enthält eventuell spoiler


  • Meine Meinung

Nach dem ersten Band hatte ich nicht viel Hoffnung, dass ich mir den Folgeband antun werde, bzw das er mir gefallen könnte. Dennoch und weil ich nicht so gerne Reihen mittendrin abbreche, habe ich mir den zweiten Teil Lebensschuld durchgelesen. Ich gebe es zu, dieser hat mir um Welten besser gefallen. Gerade für diejenigen, die den ersten Nachspiel gelesen und nicht für besonders befunden haben, ich kann euch sagen, es wird um Welten, öhm...pardon Galaxien besser. 

Zeitlich betrachtet, setzt Lebensschuld direkt am Ende des ersten Bandes an. Die politische Lage ist angespannt und das Imperium liegt in Scherben, dennoch versucht sie mit aller Macht wieder die Vorherrschaft zu erlangen. Eine ihrer größten Zukunftsträger ist Admiral Rae Sloane. Wobei sie eigentlich auch nur ein kleiner Fisch im großen Teich der Machtspielchen ist und ein ganz anderer die Fäden in der Hand hält. Daneben hat die Neue Republik auch so ihre Start Schwierigkeiten. Sie muss sich in ihrer Führungsposition behaupten und will aktiv gegen die Reste des zerschlagenen Imperiums ankämpfen, was nicht immer geschlossen geschieht und auch in den eigenen Reihen zu Unstimmigkeiten führt. 

In diesen Zeiten befindet sich Han Solo auf einer eigenen Mission. Er versucht Kashyyk, dem Wookieplaneten und die Heimat seinen besten Freund Chewie aus den Fängen des Imperiums zu befreien und dauerhaften Frieden zu schaffen. Da aber die Neue Republik in diesem Planet weder über politische noch strategische Nutzen sieht, kann Solo in dieser Hinsicht keine Hilfe erwarten, vor allem da er seinen Titel als General und die damit einhergehende Resourcen an den Nagel gehängt hat. Wie schon der Titel verrät, geht es hier im Grunde genommen um die Rückzahlung einer Lebensschuld, denn Chewie rettete einst Hans Leben und somit ist es an ihm, seinen Pelzigen Freund und dessen Heimat zu befreien und diese Schuld zurückzuzahlen. Genau da treten auch die eigentlichen Protagonisten auf den Plan. Norra Wexley und ihre Truppe. Die eigentlich im Auftrag der Republik imperiale Kriegsverbrecher aufspüren und ihrer gerechten Strafe zuführen sollen. So wird auch Prinzessin Leia auf sie aufmerksam und bittet Norra und ihre Helden Han Solo aufzuspüren und ihn zu ihr zurück zu bringen.

Lebensschuld ist um einiges besser als sein Vorgänger. Man hat das Gefühl, dass die Handlung mehr an Fahrt aufnimmt und man von einer Schlacht in die Nächste hineinschlittert, ebenso die Vorgehensweise und Entwicklung der Charakter wirkt authentischer und nachvollziehbarer wie noch im ersten Band. Man hat mehr die Erlebnisse die man aus den Star Wars Geschichten kennt. Unruhen, politische Machtspielchen und das Leiden der Bevölkerung in dieser Kriese, man merkt, das die Galaxie in Aufruhr ist und man unbedingt wissen möchte, wer nun mehr Macht und Einfluss besitzt. 

Nun. Lebensschuld ist zu empfehlen auch wenn sein Vorgänger nicht gerade die Granate war. Mehr Star Wars und um längen besser. Trotzdem sollte man sich (auch wenn es sich doof anhört) durch den ersten Band kämpfen, denn es eröffnet sich eine Geschichte, die die Lücke zwischen den Filmen die Rückkehr der Jedi-Ritter und das Erwachen der Macht füllt.


Titel: Star Wars Nachspiel - Lebensschuld
Reihe: Star Wars Nachspiel
Ausgabe: Paperback
Erschienen: 20. März 2017
Autor: Chuck Wendig
Seiten: 576
ISBN: 978-3734161056
Verlag: blanvalet
Bewertung: ★★★★☆


Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplares

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