01.09.2016

Wiedergeburt - Tokyo Ghoul #1


Dem Tod gerade noch mal von der Schippe gesprungen, erwacht Oberschüler Ken als Ghul wieder. Zuerst ist alles normal. Doch dann beginnt er, Appetit auf Menschen zu entwickeln – was einige moralische Fragen aufwirft. Ken würde sich lieber umbringen, als Menschen zu fressen. So weit kommt es aber gar nicht, denn offenbar gibt es noch andere wie ihn. Eine geheime Gesellschaft der Ghule lebt längst unter uns.

Zugegeben, ich weiß nicht warum ich überhaupt so lange gewartet habe um mit Tokyo Ghoul anzufangen, den nachdem ich mit Begeisterung die Serie gesehen habe, konnte ich wirklich nicht daran vorbei um auch mit den Mangas zu beginnen. Zwar habe ich bisher nur Band 1 und 2 im Regal stehen, aber nachdem ich nun angefangen habe werden sicher auch die anderen Mangas folgen. 

Die bereits abgeschlossene Mangareihe dreht sich um den 18 Jährigen Ken Kaneki -ein verschlossener und zurückhaltender Student - der heimlich für die interessante Liz schwärmt. Sie freunden sich an und haben augenscheinlich Gemeinsamkeiten, dennoch hütet die attraktive Liz ein Geheimnis: Sie ist eine Ghoula, ein weibliche Ghoul der nichts anderes im Sinn hat, als Menschen zu verspeisen. 

Ich mag ja Tokyo Ghoul unheimlich und auch der Stil und die Zeichnungen der Mangas finde ich passend. Man lernt zu Beginn einige Charakter kennen, die alle eine wichtige Rolle spielen und auch für die Entwicklung und Veränderungen die Ken im laufe der Handlung machen wird, relevant werden. Zwar habe ich mich vielleicht etwas mit der Serie gespoilert, dennoch ist es immer etwas anderes, wenn man es selbst liest. Der Stil ändert sich je nach Situation, so sind die Momente, in denen Ken noch ''normal'' erscheint, weich und hell gehalten, wechselt sich jedoch die Stimmung, (und das ist meiner Meinung nach sehr krass) driftet diese ins verschwommene und dunkle ab. Besonders an der Geschichte in Tokyo Ghoul ist wohl die Tatsache, dass neben den Menschen unentdeckt Ghoule unter ihnen Leben, zumindest versuchen sie es. Denn auch hier gibt es Ausnahmen, und einige Ghoule finden gefallen daran, ihre Beute zu jagen und so auch die Menschen auf sich aufmerksam machen. 

Ich freue mich schon auf den zweiten Band. Sehr erdrückend, spannend und auch emotional geht es bei Tokyo Ghoul zu und man kann einfach - einmal damit angefangen - nicht mehr damit aufhören. 

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Sui Ishida· Tokyo Ghoul #1 · Gebundene Ausgabe · Seiten 224 · Altersempfehlung +16
Erscheinungsdatum : 02. Mai 2014 · Kaze Verlag · Verlag

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