15 November 2015

Rezension - Die Elemente der Calderon


Titel: Die Elemente der Calderon
Autor: Jim Butcher
Serie: Codex Alera
Format: Taschenbuch
Seiten: 608
Erscheinungsdatum: 08. Juni 2009
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Alle Einwohner Aleras können Magie wirken und die mächtigen Geister der sechs Elemente zu Hilfe rufen – nur der junge Tavi nicht. Doch als Intrigen und Bügerkrieg das Reich zerreißen und die bösartigen, nichtmenschlichen Marat die Grenzen von Alera überschreiten, ruhen alle Hoffnungen auf Tavis Schultern. Denn nur wenn der junge Mann nicht seinen Mut und seine Entschlossenheit verliert, haben seine Familie und alle, die Tavi liebt, eine Chance zu überleben …

Das Königreich Alera ist in Gefahr – von außen durch barbarische Invasoren, die seine Grenzen bedrängen, und von innen durch einen hochrangigen Verräter in den eigenen Reihen. Wie gut, dass sich seine Bewohner auf die Macht der Elementare verlassen können, die über die Elemente Wasser, Erde, Luft, Feuer, Holz und Metall herrschen. Doch wie fest ist die Verbindung zwischen Menschen und Elementaren wirklich ...?



MEINE MEINUNG

Die Element der Calderon ist ein wirklich sehr guter High Fantasy Roman. Auch die Idee, Elemente als Begleiter - die entweder bei den täglichen Aufgaben auf dem Lande oder aber auch als Waffe in Kriegszeiten helfen - fungieren ist meines Erachtens toll umgesetzt und fügt sich auch sehr gelungen in die Geschichte ein.

Zu Beginn jedoch, war für mich die Elemente der Calderon etwas unspektakulär, doch je mehr die Geschichte voran schritt, desto spannender und interessanter wurde es. Was nicht zu letzt an bildhaften Sprache lag, die den Leser mit in eine fantastische Welt nimmt die erst jetzt richtig in Fahrt kommt und einen so schnell nicht mehr loslässt. Figuren gibt es hier zu Hauf, doch finde ich, dass sie hier so platziert sind, dass es nicht zu viele sind und auch sich wunderbar in der Story einfinden und zum Roman passen wie die Faust aufs Auge. Darüberhinaus kann man sie auch als Hauptcharakter zählen, da sie sich mit jedem neuen Kapitel abwechseln und somit zwar viele Handlungsstränge entstehen, die sich dennoch zu einem Ganzen zusammenfügen.

Kommen wir nun zur eigentlichen Handlung. Der 15- Jährige Tavi lebt zusammen mit seinem Onkel Bernard und seiner Tante Isana auf einem Hof. Beide, sowohl Isana und Bernard und auch alle anderen Menschen können mit Hilfe von Elementaren Heilen oder ihr Handwerk nachgehen, nur leider der junge Tavi nicht. Nichtsdestotrotz lässt er es sich nicht nehmen und hat auch große Pläne für seine Zukunft. Parallel zu den Geschehnissen wird die junge Amara und Fidelias vom König des Landes beauftragt, die Feinde auszuspionieren und mögliche Bedrohungen auszukundschaften. Was jedoch keiner Ahnt, die Bedrohung ist bereits im vollen Gange und auch ein Verräter scheint unter den Freunden und Verbündeten einen Weg gefunden zu haben, die Pläne an den Feind zu überbringen und auch selbst eigene ins rollen zu bringen.

Obwohl es schon einige Bücher gibt, die sich der Elemente bedienen - manche weniger gut als andere - finde ich, wie schon erwähnt es in diesem Buch besonders gut dargestellt und umgesetzt. Der Leser bekommt aktiv mit, wie und in welcher Weise die Figuren Hand in Hand mit ihren Elementen umgehen und sie in den verschiedensten Situationen einsetzen. Es kommt sehr gut rüber und wenn man bereits am Ende des Buches angelangt ist, kann man nicht genug davon bekommen und möchte augenblicklich mehr lesen. Sehr selten habe ich ein Buch vor mit, in dass ich mich festlese und so schnell nicht mehr weglegen kann. Auch wenn es hin und wieder etwas zu lange für meinen Geschmack war. Gut fand ich außerdem, dass man es nicht in einem Stück lesen muss, sondern es auch mal gut ist zwischendrin eine Lesepause einzulegen.

Was man dennoch hier anschneiden muss, ist die Brutalität und Gewalt. Diese ist, meiner Meinung nach sehr detailliert beschrieben und sicherlich nur etwas für diejenigen, denen so etwas nichts ausmacht. Meiner Meinung nach passt es und es spiegelt die dort herrschende Zeit und Sitten wieder. Fiese Charakter, die jedoch hier ihren Platz finden und auch ihrer gerechten Strafe nicht entkommen.
Ein besonderes Buch, dass man ohne Bedenken lesen kann und es von der ersten bis zur letzten Seite genießen und erleben kann. Zwar sind die über 600 Seiten flüssig zu lesen, doch hat mir persönlich sen Anfang etwas Probleme bereitet, was sich jedoch im verlauf der Geschichte jedoch wieder verloren hat und es mir richtigen Spaß gemacht hat, Tavi und die anderen auf ihrem Weg zu begleiten.


❶ ❷ ❸ ❹ 


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