20.07.2015

REZENSION - Mystic City Tage des Verrats


Mystic City Tage des Verrats 
von Theo Lawrence
Ravensburger Buchverlag
Hardcover
1. Februar 2014
ISBN: 978-3-473-40110-9

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Seit Hunter zum neuen Anführer der Mystiker geworden ist, lebt er nur noch für den Kampf gegen die verhasste Oberschicht. Aria, die sich aus Liebe zu ihm von ihrer Familie losgesagt hat, fühlt sich vernachlässigt und immer mehr zu Hunters Freund Turk hingezogen. Als sie erfährt, dass Hunter selbst vor unschuldigen Opfern nicht zurückschreckt, kann sie seiner Linie nicht länger folgen. Sie zettelt ihre eigene - friedliche - Rebellion an. Mit tragischem Ausgang ...









MEINE MEINUNG      

ACHTUNG: HIERBEI HANDELT ES SICH UM DEN ZWEITEN BAND UND ENTHÄLT SPOILER

Hunter ist in die Fußstapfen seiner Mutter getreten und führ nun die Rebellenbewegung an und versucht mit allen Mittel diese Rebellion zum Erfolg zu führen, darunter leider jedoch die Beziehung zu Aria, die sich im zu Liebe von ihrer Familie losgesagt und sich ihm angeschlossen hat. Immer mehr fühlt sich Aria von Hunter vernachlässigt. Von der einstigen romantischen Augenblicken zwischen den Beiden ist nichts mehr übrig, da Hunter sich mehr und mehr zurückzieht und nur noch für die Rache lebt. Aria fühlt sich zurückgedrängt und selbst die kurzen Momenten zwischen den Beiden nutzt Hunter um beim Volk gegen die Obrigkeit anzugehen und sich nicht scheut eine ware Hetzkampagne gegen die Roses und die Fosters zu beginnen.

Endet ''Gefangenes Herz'' mit der Flucht von Hunter und Aria so knüpf ''Tage des Verrats'' nahtlos an die Geschichte an. Aria befindet sich mittlerweile in einem Unterschlupf der Rebellen und muss lernen sich selbst zu verteidigen und auch gegen manche andere Schwierigkeit kämpfen, denn nicht jeder Mysticer sieht in ihr die vermeidliche Heldin und steht ihr misstrauisch gegenüber. Mir hat besonders gefallen, dass sich Aria im Vergleich zum ersten Buch weiterentwickelt hat, hier bekommt man ziemlich viel von den Gedankengängen die in Aria vorgehen mit. Sie ist nicht mehr so naiv und auch die Beziehung zu Hunter hat sich drastisch geändert, keine Liebesbriefe mehr und auch die Vertrautheit der Beiden ist verloren gegangen. Da ist es auch nicht verwunderlich, wenn sie sich immer mehr zu Turk, Hunters bestem Freund, hingezogen fühlt.

Da mittlerweile Krieg herrscht wird dieser auch häufig und umfangreich Beschrieben. Es fließt Blut und Verluste auf beiden Seiten für die nicht nur die Fosters und Roses verantwortlich gemacht werden sondern auch Aria selbst.

Besonders gut hat mir gefallen, dass dieses mal nicht explizit auf die Hauptfiguren aufgebaut wurde, sondern auch zahlreiche Nebencharkater eine tragende Rolle spielen. Allen voran Turk. Er hegt tiefere Gefühle für Aria und lässt auch keine Gelegenheit aus, eine kleine Flirt offensive zu starten. Dennoch möchte er nicht zwischen Hunter und Aria stehen und versucht ihr klar zu machen, dass es für Hunter im Moment schwer fällt und er Abstand braucht. Das hab ich dann doch nicht so recht verstanden, ich kann schon nachvollziehen, dass Hunter zur Zeit andere Probleme und andere Dinge im Kopf hat, als ein Beziehung am laufen zu halten, dennoch muss man sich doch gegenseitig Vertrauen schenken und den Partner in wichtigen Entscheidungen mit ein beziehen. Da kann ich Aria verstehen wenn sie sich mehr zu Turk hingezogen fühlt.

Nicht nur Aria durchläuft eine Veränderung sondern auch Hunter. Er zieht sich immer mehr zurück, hat Geheimnisse und drängt Aria aus seinem Leben. Manchmal kam es mir so vor, dass er dies nicht absichtlich macht, sondern nur deshalb, weil er mit der Verantwortung die er nach dem Tod seiner Mutter und dessen Tragweite noch nicht richtig bewusst ist. Sicherlich verliert er einige Sympathiepunkte gegenüber dem Lesern doch muss man vielleicht die Geschichte - auch wenn man nur wenig über ihn und seine Gefühle liest - aus zweierlei Perspektiven betrachten. Kommt man wieder auf die zahlreichen Nebenfiguren zu sprechen, kommt man sicherlich nicht umhin die Truppe um Turk bzw. die Rebellen liebenswert zu finden. Hier gibt er auch wieder eine Reihe von verschiedenen Charakteren die man augenblicklich ins Herz schließt.

Schreibstil- Technisch bleibt sich der Autor treu. Viel Action die man im ersten Band nicht hatte und auch in Sachen Gefühle gibt es hier einiges zu Lesen. Vielerlei Nebenstränge die jedoch in die Haupthandlung mit einfließen und wichtig für deren Verlauf sind, die auch hinsichtlich für den dritten und abschließenden Band eine tragende Rolle spielen werden.

FAZIT
''Tage des Verrats'' hat mich überzeugt und mit richtig gut gefallen. Actiongeladen und sicherlich mit einigen Höhen und Tiefen die nicht nur bei dem Figuren Spuren hinterlassen habe. Wendungen mit denen ich nicht gerechnet habe. Auch die ein oder andere Verwirrungen haben sich bei mir aufgetan die jedoch schnell verflogen sind. Hier schafft es der Autor, den Leser wieder in eine Welt zu entführen die man so kein zweites Mal lesen wird. Mystic trifft auf Heldenmut, Rebellion.

❶ ❷ ❸ ❹ ❺ 

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